von Karlheinz Reimann,
geschrieben im Februar 1991, überarbeitet im Oktober 2018.

 

Kurt Wetzel, Jahrgang 1919, hat in sechs Kriegsjahren dem Tod viele Male ins Auge geblickt. Vor allem an der Ostfront hat er Grausamkeiten von ungeheurem Ausmaß gesehen. Zweifellos hat dies den jungen Mann stark geprägt. Über vieles in der Welt zwischen Himmel und Erde hat er nachgegrübelt, und in so mancher Verzweiflung im Krieg hat er Kraft geschöpft aus seinem tief verwurzelten Glauben als Christ. Er hatte Glück und kam unversehrt aus dem Krieg zurück. Der Hunger im Land während der Nachkriegsjahre war groß und allgegenwärtig. Aufgewachsen in der elterlichen Landwirtschaft, wollte er die Tradition fortsetzen, wieder einen Landwirtschaftsbetrieb aufbauen und diesen mit Tatkraft und Kreativität betreiben. Er hatte sich viel vorgenommen, aber manches kam ganz anders, als er sich vorgestellt hatte.

Kurt WetzelAls er nach Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft 1948 heiratet und in Altenhain ein durch Bomben zerstörtes Gehöft mit ungefähr 30 Hektar Fläche erwerben kann, arbeitet er unermüdlich und mit unbeugsamen Willen am Wiederaufbau, sucht nach modernen Methoden für die Arbeit auf dem Feld und im Stall, leistet Beachtliches für die Verbesserung der Versorgung in der jungen DDR, erhält Anerkennung und Urkunden. Und er weiß genau, was er will: Über die Arbeit auf dem Hof will er selbst bestimmen, „sich nicht kommandieren lassen". Er weiß, dass er da ein unbequemer und kantiger Partner sein würde. Kolchosbetriebe hat er im Krieg in Russland viele mit Schaudern kennen gelernt. Der Erfolg seiner Arbeit, von den einen geschätzt, von den anderen beneidet, gibt ihm bisher Recht. Als dann die SED 1960 die sozialistische Umgestaltung der Landwirtschaft verkündet, will er sich dieser Kampagne nicht anschließen.

Bauer Wetzel hat aber den zweitgrößten Betrieb in Altenhain, ohne ihn geht der Plan von Martin Seidel, Sekretär für Agitation und Propaganda in der SED-Kreisleitung Karl-Marx-Stadt, nicht auf. Immer  wieder wird die Familie Wetzel agitiert. Die „Volksstimme" hat am 30. Januar 1960 fast eine ganze Seite frei für das Problem mit Einzelbauer Wetzels Standpunkt zur LPG. Seidel schließt  mit der Empfehlung an Herrn Wetzel, seine falsche Auffassung zu korrigieren: „Wer dies beachtet, kann sich viel Ärger ersparen", heißt es da. Am Ende beugen sich die Wetzels dem äußeren Druck, aber innerlich überzeugen konnte man sie nicht. Die Erregung unter den Bauern über die „Zwangskollektivierung" ist groß, an der Milchrampe und auch sonst machen sie ihrem Herzen Luft. Aber nicht jeder behält das Gehörte für sich. Das Exempel wird von Partei und Staatssicherheit an Bauer Wetzel statuiert.

Am 21. August 1961 wird Kurt Wetzel von der Staatssicherheit verhaftet. Im September berichtet die Bürgermeisterin von Altenhain, Genossin Pretzewofski, auf einer Wählerkonferenz für die Kommunalwahlen am 17. September 1961, wie  „Bauer Wetzel  jede sich bietende Gelegenheit nutzte, um gegen unseren Arbeiter- und Bauernstaat zu hetzen bzw. ihm Schaden zuzufügen... Doch mit Feinden der Arbeiterklasse und unserer Republik wird eine andere Sprache gesprochen als mit jenen, die die eine oder andere Frage noch nicht richtig verstanden haben. Das bekam Bauer Wetzel mit aller Deutlichkeit zu spüren", zitiert die "Volksstimme" von Karl-Marx-Stadt, Vorgängerin der "Freie Presse". Im Ergebnis waren das vier Jahre Haft wegen Boykotthetze. Für die Reparatur seines Lanz-Bulldog gab es in der DDR keine Ersatzteile mehr. Um den Traktor dennoch in Gang zu halten,  hatte Kurt Wetzel in West-Berlin 1000 Mark der DDR gegen Westmark eingetauscht und sich hier die benötigten Ersatzteile beschafft. Seinem Mithäftling Dieter G. in der Zelle hat er im Vertrauen vom Geldumtausch erzählt. "Der musste ab und zu angeblich „zum Zahnarzt" und kam dann erstaunlich satt gegessen in die Zelle zurück", erinnerte sich Kurt Wetzel. Aber Dieter G. war nicht nur Mithäftling, sondern auch Zellenspitzel der Staatssicherheit. Und so brachte das vertrauliche Gespräch über den Geldumtausch für Kurt Wetzel zu den festgesetzten vier Jahren Haft zusätzlich noch vier  Monate  wegen Devisenvergehens ein.

Aber das war erst der Beginn seiner Stasi-Karriere, mit der  sich Dieter G. bis zum Ende der DDR einen herausragend abgehobenen Lebenswandel verschafft hat. Später war er als Führungs-IM "Werner Hansen" und Vertrauter von Stasi-Chef General Gehlert in Karl-Marx-Stadt  in den  mysteriösen Todesfall der Perpetua Uhlig verwickelt, der sich in den Abendstunden des 22. September 1976 auf der Jahnstraße 74 in Karl-Marx-Stadt unter merkwürdigen Begleitumständen zugetragen hat. Mit 18 Jahren war das begabte und sehr attraktive  Mädchen von der Volkspolizei Dezernat K1 konspirativ aus der elterlichen Familie herausgelöst und als IM "Rommy" (OG I Reg.-Nr. 1261/71) angeworben worden, bekam eine eigene Wohnung und auch Telefon. Auch über "die sexuelle Frage, ob sie die Pille nimmt", hat  der Oberleutnant M. der Kriminalpolizei mit der Achtzehnjährigen gesprochen. Man reibt sich die Augen, darüber in seiner Niederschrift zu lesen. Nach einer persönlichen Krise durch die Exmatrikulation von ihrem Pädagogikstudium und eine Zeitlang ohne Arbeit träumte sie davon, jetzt  eine berufliche Karriere bei der Kriminalpolizei vor sich zu haben und bemühte sich, die erteilten Aufträge gut zu erfüllen. Ohne Skrupel wurde sie zur "Betreuung" von Besuchern  auf der Leipziger Messe sowie  in Berliner Hotels eingesetzt. Viele Berichte hat sie geliefert (OG II Reg.-Nr. 1261/71), die heute noch unter Verschluss  sind, in denen es sich wahrscheinlich um Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik aus dem Westen handelt, die nach dem Stasi-Unterlagengesetz heute  noch zu schützen                                              PU IM Rommy
sind. Für jeden Auftrag hat sie 50 oder 100 Mark/DDR erhalten, wurde mit Blumen oder Konfekt  zum Tag der Volkspolizei geehrt. Gegen Jahresende  1973 wurde sie für "geleistete operative Arbeit" mit Feinwäsche - Feinwäsche von der Volkspolizei! - aus dem Industrieladen Stretta in Karl-Marx-Stadt ausgezeichnet, der Kaufbeleg für zwei Wäschestücke insgesamt über 77 Mark/DDR  ist gewissenhaft in ihrer Akte abgeheftet. Aber 1974 wollte sie nicht mehr mitmachen, dekonspirierte sich wiederholt gegenüber ihrer Mutter und Freundinnen im Arbeitskreis, dem Rechenzentrum der Finanzorgane auf der Annaberger Straße  - wo die Kollegen bereits ihre Vermutungen hatten. Im Juli 1974 hat die K1 deshalb die  IM "Rommy" abgelegt und ihre Akte archiviert, für die K1 war sie nun "verbrannt". 


                                                

PU bei Georgi

Aber seit 1972 wurde sie  parallel zur  K1 auch vom MfS direkt durch IMF "Werner Hansen", ihren Freund mit Heiratsversprechen Dieter G. geführt und war weiterhin im Einsatz.  Endgültig aussteigen wollte sie im Herbst 1976, am liebsten raus aus der DDR, hatte persönliche Kontakte mit einem älteren Robert Bierling aus Bayern und einen intensiven Briefwechsel mit ihm, den die Stasi ganz sicher mitgelesen hat.  Das brisante Wissen aus ihrer Tätigkeit wurde ihr nun wahrscheinlich zum Verhängnis,  sie wurde zu einem Risikofaktor für das Image der DDR im Westen. Wenige Tage vor ihrem Tod öffnete sie sich unter Tränen ihrem  Onkel Eberhard, "sie habe Angst, auch Angst in ihre Wohnung zu gehen,  sie sei in der Hand von Leuten, die kein Gewissen hätten und würde von ihnen nur benutzt". Am 22. September 1976  um 16:45Uhr kam sie mit Hausbewohner Dippmann aus dem nahe gelegenen Gemüseladen, der oder dessen nahe Umgebung vermutlich als konspirativer Treffpunkt zur Übergabe von Informationmaterial benutzt wurde, mit einer Gurke und zwei Kohlrabi ins Haus zurück und habe auch mit Hausmeister Höfer sehr locker geplaudert. Nach dem Totenschein, den Dr. Lohs (SMH) am nächsten Vormittag ausgestellt hat, war sie bereits um 18:00Uhr tot. Was sich in den Abendstunden des Todestages nach der Rückkehr in ihre Wohnung zugetragen hat, bleibt im Dunkeln. Nach Aufzeichnungen ihres Vaters Siegfried Uhlig will die Nachbarin Frau Schubert gesehen haben, wie "gegen 21:30Uhr ein großer, blonder und hagerer Mann die Wohnung der Perpetua Uhlig verlassen hat". Wenn das stimmt und der Arzt den Todeszeitpunkt einigermaßen genau bestimmt hat, war die junge Frau da bereits drei Stunden tot, als der beschriebene Mann ihre Wohnung verließ. In dieser Zeit konnte die Wohnung auf unerwünschten Nachlass untersucht und dieser beseitigt worden sein. Möglicherweise ist ihr Tod bereits kurz nach dem Betreten ihrer Wohnung  und  gar nicht durch das Gas eingetreten? Am Vormittag des 23. September 1976 - Perpetua Uhlig war 23 Jahre alt - hat sie  Dieter G. gasvergiftet in ihrer Wohnung aufgefunden. Im Tagesrapport der Volkspolizei Karl-Marx-Stadt ist als Todesursache "Selbsttötung aus Liebeskummer" festgestellt worden, woran die Familie Uhlig bis heute nicht glaubt. Diese Feststellung erfolgte ohne Obduktion und gerichtsmedizinische Untersuchungen, obwohl die Heimbürgin die Eltern auf stumpfe Verletzungen an Schläfe und Knie der Toten aufmerksam gemacht hatte. Mit Entsetzen hatte die Heimbürgin die Verletzungen beim Waschen  der Toten entdeckt, die  zunächst übergepudert gewesen sind. Danach war die Heimbürgin für die Familie Uhlig nicht mehr auffindbar. Ein Abschiedsbrief, Hinweise oder Spuren ihrer geheimen Tätigkeit und das gekaufte Gemüse wurden am Tag darauf in ihrer Wohnung nicht gefunden. Waren die Hausbewohner in der ersten Aufregung noch mitteilsam gewesen, stießen die Eltern kurz darauf auf eine Wand des Schweigens. Nach der Beerdigung packte Dieter G. plötzlich aus: "Perpetua habe für die Staatssicherheit gearbeitet und sei auf ihn angesetzt worden", gibt er in einer Befragung zu Protokoll. Zu den Merkwürdigkeiten gehört auch, dass der Stasi-Chef von Karl-Marx-Stadt, Generalleutnant Gehlert, sich von seinem nur ihm persönlich für Sonderaufgaben unterstellten Major Zech  über Details zu diesem Todesfall ausführlich hat berichten lassen, wie aus den Unterlagen der BStU (Stasi-Unterlagenbehörde) in Chemnitz hervorgeht. An Hinweisen zur Aufklärung des Schicksals der jungen Frau hat ihre Familie auch heute noch großes Interesse. Aufschlussreich wäre, wenn sich Zeugen wie die Heimbürgin melden würden. Die Mutter Theresa Uhlig,  jetzt im 95. Lebensjahr, hätte sehr gern noch die ganze Wahrheit über den Tod ihrer Tochter erfahren. Nach Unterlagen, aus denen sich eine mutmaßliche Fremdeinwirkung beim Tod der Perpetua Uhlig beweisen lässt, wird in den betreffenden Behörden derzeit noch gesucht. Dabei hofft man, dass bei der Aktenvernichtung im Herbst 1989 irgendwo - auch außerhalb von Karl-Marx-Stadt - Akten zu diesem Vorgang übersehen worden sind.

Heute gilt es als erwiesen, dass die Staatssicherheit der DDR zur Liquidierung von feindlichen Personen mit speziell ausgebildeten Kräften als Auftragsmörder gearbeitet hat. Bei der Aktenvernichtung im Herbst 1989 wurde die präzise Planung zur Ermordung des NVA-Deserteurs und Fluchthelfers Rudi Thurow aus Leipzig als vorgetäuschter Raubüberfall in West-Berlin durch ein dreiköpfiges Killerkommando  der Stasi übersehen und ist so erhalten geblieben. Dabei sollte "dem Verräter mit einem 1000g-Hammer die Schädeldecke eingeschlagen werden", so der von Generalleutnant Kleinjung unterzeichnete Mordplan. Weil der Plan nicht zur Ausführung gelangte, musste der Berliner Staatsanwalt das Ermittlungsverfahren einstellen. Ein Mordplan allein ist schließlich noch keine strafbare Handlung. (1). Erich Mielke: "Wir sind nicht davor gefeit, dass wir einmal einen Schuft unter uns haben. Wenn ich das jetzt wüsste, würde er ab morgen nicht mehr leben. Kurzer Prozess, weil ich ein Humanist bin. Deshalb habe ich solche Auffassung ... Das ganze Geschwafel von wegen nicht Hinrichtung und nicht Todesurteil - alles Käse, Genossen. Hinrichten, wenn notwendig auch ohne Gerichtsurteil". (2) Die DDR ein Rechtsstaat? Die Zweifel der Familie, dass es beim Tod ihrer Tochter Perpetua Uhlig nicht mit rechten Dingen zugegangen sein könnte, sind daher sehr berechtigt.

Zurück zu Bauer Wetzel. Während er in der Haftanstalt auf dem Kaßberg in Karl-Marx-Stadt die Schweinezucht der Staatssicherheit versorgt, hat Frau Wetzel auf dem Hof alle Last allein zu tragen, zwei Kinder zu versorgen und die Mutter zu beerdigen, die bald nach der Verhaftung des Sohnes stirbt. Unter Bewachung darf Häftling Wetzel an der Beisetzung teilnehmen. Weitere Stationen der Strafverbüßung sind das Zuchthaus Zwickau-Osterstein, das Straflager Oelsnitz/Erzgebirge und schließlich die Haftanstalt Bützow-Dreibergen bei Schwerin. Am 29. April 1963 wurde er vorzeitig entlassen. Er legt Wert darauf, dass dies wegen guter Arbeit und einwandfreien Benehmens gegenüber dem Wachpersonal geschah. Mit der vorzeitigen Entlassung gab es Schwierigkeiten, weil „in politischer Hinsicht noch nicht die richtigen Lehren gezogen schienen",  wie der  Rechtsanwalt schreibt.  Für Kurt Wetzel war es niemals etwas anderes als ein Unrechtsurteil.

Obwohl wir in der gleichen Gemeinde Kleinolbersdorf-Altenhain wohnen, habe ich erst auf einer Wahlversammlung am 15. März 1990 vom Schicksal des Kurt Wetzel erfahren. Seine Schilderung hat mich berührt, ich habe ihm meine Unterstützung bei seiner Rehabilitierung zugesagt, und wir hatten von da an viele interessante Gespräche mit „Opa Wetzel" über "Gott und die Welt". Es begann mit seiner Registrierung bei der Häftlingshilfeorganisation in West-Berlin, und es folgte eine moralische Rehabilitierung durch einen Beitrag über seine Verhaftung und Verurteilung in unserem örtlichen „Gemeindebote". Auf dem Gericht traf er 1990 noch die alten Richter an, die ihn 1961 verurteilt hatten. Damals wurde ihm seine Anklageschrift beim Betreten des Gerichtssaales ausgehändigt und beim Verlassen wieder weggenommen. Nachdem Staatsanwalt Hermann aus Starnberg in Bayern, der nach der Wiedervereinigung einige Jahre lang bei der Chemnitzer Staatsanwaltschaft unterstützend tätig war, meinen Bericht über das Schicksal des Bauern Wetzel gelesen hatte, sorgte er umgehend dafür, dass Kurt Wetzel seine Anklageschrift ausgehändigt erhielt und das Urteil von 1961 aufgehoben wurde. Seinem ehemaligen Zellenspitzel, der bis 1990 in einem volkseigenem Chemiebetrieb in Burkhardtsdorf im Erzgebirge  in führender Position war, hat Kurt Wetzel in seinem Direktorenzimmer einen „unangemeldeten Besuch" abgestattet und ihn zur Rede gestellt. Kurze Zeit danach hat sich der entlassene Direktor Dieter G. nach Bayern abgesetzt und dort  in einem Chemiebetrieb eine Tätigkeit  aufgenommen. Hier im Rechtsstaat  BRD, dem "Operationsgebiet" der Stasi, fühlte sich der  Führungs-IM "Werner Hansen", der über viele Jahre eine sehr enge Beziehung zum Stasi-Chef von Karl-Marx-Stadt, Generalleutnant Siegfried Gehlert  hatte, zunächst sicherer, bis er später wieder nach Chemnitz zurückgekommen und hier im Februar 2003 gestorben ist.

Als das Gesetz zur Entschädigung der Opfer des Stalinismus rechtskräftig war, hat Kurt Wetzel seine Entschädigung für die verbüßte Haft erhalten. Er meinte immer, dass er das nicht für sich brauche, aber für den Landwirtschaftsbetrieb, den nun sein Sohn übernommen hatte, schon hilfreich sei. 1998 ist er gestorben und in Kleinolbersdorf beigesetzt worden. In Erinnerung bleibt ein Mensch mit Eigensinn und Charakter, der sich nicht gescheut hat, dafür auch ins Gefängnis zu gehen. „Freiheit, das kann immer nur die Freiheit des Andersdenkenden sein", schrieb Rosa Luxemburg in einem ihrer „Briefe aus dem Gefängnis". Aber für Andersdenkende war die DDR unter dem SED-Regime 40 Jahre lang kein guter Ort.

Anmerkungen:

(1)  Hufelschulte, Josef   "Todesurteil aus Ostberlin",  Focus 12/1997 Seite 44 bis 47

(2)  Mielke, Erich:  Tonbandaufzeichnung der erweiterten Kollegiumssitzung am 19.2.1982.
      Dokumentiert bei Joachim Walther: Erich Mielke - ein deutscher Jäger, Audio-CD,
      München 1997